Unser Projekt mit Homematic IP Wired in der Sunrise Phase

Unser Projekt mit Homematic IP Wired in der Sunrise Phase

Wir hatten die Aufgabe ein Objekt im sauerländischen Iserlohn smart zu machen. Da es sich um eine Kernsanierung handelte, war schnell klar, dass es eine BUS gestützte Lösung sein wird. Hierbei handelte es sich um unser Zuhause.

Wir hatten die unterschiedlichen Lösungen, die es hierfür gibt angeschaut. Sei es eine Lösung mit KNX, Loxone, Bosch oder Homematic. Hierbei erfuhren wir, dass EQ-3 gerade eine neue Produktreihe auf den Markt bringen will: Homematic IP Wired. Sofort begeistert, haben wir uns mit EQ-3 in Verbindung gesetzt und kamen in den Genuss in der Sunrise Phase mitwirken zu dürfen.

Wir erstellten eine Planung der Installation, um abzustimmen, wo welche Schalter, Steckdosen, Lampen usw. benötigt werden.  Hierbei macht es Sinn, wie in dem Beispielbild, auch Möbel und Verbraucher zu positionieren. Das erleichtert das Ganze erheblich. Diese Planung haben wir mit Visio realisiert. Wir merkten hier, dass es sehr aufwändig ist, auf kleine Details zu achten, z.B. wo soll Alexa stehen? Hier kam uns eine Vision, wie wir die Planung vereinfachen können und somit die Planungs- und Konfigurationskosten um 50-70% reduzieren können. Darüber werden wir in einem weiteren Beitrag berichten. Seid gespannt!

Für die Installationsplanung gibt es natürlich das Ganze ohne Möbel.

Nach einer Projektbegehung sowie Abstimmung und Auswahl der Aktoren und Sensoren mit dem Projektleiter, Herrn Michael Gerhardt von  EQ-3, machten wir uns an die Erstellung des Schaltplans und der dazugehörigen Dokumentation. Bei der Erstellung des Schaltplanes mit der Scrum-Methode merkten wir schnell, dass wir hier einen Standard für unsere Vision erstellen müssen, um zukünftige Projekte effizienter umzusetzen zu können.

Nach dem es unter Anwendung des Scrum-Methodik Brainstormings gab, konnten wir eine Vision für Schaltbilder entwickeln, die wir für weitere Projekte anwenden können. Näheres hierzu auch in dem weiteren Bericht. Es wurden insgesamt 105 Homematic IP Komponenten verbaut. Es teilt sich wie folgt auf

  • 1x CCU3 Smart Home Zentrale
  • 1x DRAP Homematic IP Wired Access Point
  • 18x FIO6 Homematic IP Wired IO Modul Unterputz – 6-fach
  • 11x DRS4 Homematic IP Wired Schaltaktor – 4-fach
  • 5x DRBL4 Homematic IP Wired Jalousie- u. Rollladenaktor – 4-fach
  • 5x DRS8 Homematic IP Wired Schaltaktor – 8-fach
  • 5x DRD3 Homematic IP Wired Dimmaktor – 3-fach
  • 1x DRI32 Homematic IP Wired Eingangsmodul – 32-fach
  • 22x SWDO-I Homematic IP Fenster- und Türkontakt – verdeckter Einbau
  • 18x WTH-2 Homematic IP Wandthermostat mit Luftfeuchtigkeitssensor
  • 7x SWSD Homematic IP Rauchmelder
  • 4x PSM Homematic IP Zwischenstecker Schalten/Messen
  • 3x SWD Homematic IP Wassermelder
  • 2x SAM Homematic IP Erschütterungs- / Beschleunigungssensor
  • 2x PCBS Homematic IP Schaltplatine
  • 1x FSM Homematic IP Schaltaktor mit Leistungsmessung, Unterputzmontage
  • 1x SWO-PR Homematic IP Wettersensor – pro
  • 1x SRH Homematic IP Fenster-/ Drehgriffkontakt

Wir haben für die Homematic IP Wired Module Makros geschrieben. Anbei ein Beispiel hiervon aus unserem Schaltplan.

Nun ging es an den Aufbau des Schaltschrankes. Dieser Schaltschrank ist bei unserem Vorhaben recht groß dimensioniert, da Reserven für eine Windkraftanlage mit eingeplant wurden. Einen Nachmittag arbeiten und das leere (!!!) Gestell stand an Ort und Stelle. Die erste Teillieferung kam von EQ-3 an und wir packten fleißig aus. Wir haben uns die neue Produktreihe von EQ-3 genauer angeschaut und finden, dass hier gute Arbeit geleistet wurde. Sowohl das Design ist unserer Meinung nach äußerst ansprechend als auch die verarbeitete Qualität überzeugend. Wir platzierten die Komponenten in dem Schaltschrank und beschrifteten die Aktoren. Auch die Sicherungen bekamen einen Platz. Danach begannen wir mit der Verdrahtung nach unserem erstellten Schaltplan. Einen Teilbereich mussten wir noch vorschriftsmäßig sichern, da dieser Bereich im Haus noch nicht fertig war, jedoch parallel die Photovoltaikanlage schon einspeiste.

Zwischendrin sah es ganz schön wüst aus J. Es mussten 140 Kabel auf die Klemmleiste gelegt werden. Im Haus wurden insgesammt 6km NYM 3×1,5 mm² und 5×1,5 mm², 300m Y(St)Y 2x2x0,8  für den BUS, sowie 1,5km Cat.7 Netzwerkkabel Duplex 1000 MHz S/FTP PIMF orange verlegt.

Nach viel Fleiß war der Schaltschrank auch irgendwann fertig.

Parallel wurde durch eine Fachfirma  auf dem Dach eine Photovoltaik Anlage installiert. Hier wurden 31 Photovoltaik Module von Aleo mit einer Leistung von 300Wp verwendet, was einer Gesamtleistung von 9,3kWp entspricht. Selbstverständlich speichern wir die selbst erzeugte Energie aus unserer Photovoltaikanlage mit der sonnenBatterie für den Eigenbedarf und nutzen sie immer dann, wenn sie gerade benötigt wird. Dadurch machen wir uns weniger von Energiekonzernen abhängig und werden zum autarken Stromproduzenten. Der intelligente High-Tech-Stromspeicher sorgt dank des integrierten Energiemanagers dafür, dass unser Haus bestmöglich mit eigenem Strom versorgt wird. Das ist nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltfreundlich!  Gern könnt Ihr nähere Infos in dem Video oder auf https://sonnen.de/stromspeicher/ zu der sonnenBatterie erhalten. Die Daten der sonnenBatterie werden auf den Tablets visualisiert und stehen uns stets zur Verfügung. Ich muss schon sagen, das, wir seitdem etwas mehr auf den Verbrauch achten bzw. wann wir was nutzen.

Auch eine hocheffiziente Trinkwarmwasser Wärmepumpe der Firma NOVELAN Typ BW-S26 hat Einzug in unser Haus gefunden. Wärmepumpen der Firma NOVELAN ermöglichen das Lüften und Trinkwarmwasserbereitung in einem System. Durch die Nutzung der Wärmeenergie in der Abluft wird das Trinkwarmwasser erwärmt. So geht Wärme beim Lüften nicht verloren, sondern steht z.B. als warmes Duschwasser mit einer Warmwassertemperatur bis 65°C zur Verfügung. Dieses Gerät zeichnet sich durch einen geringen Platzbedarf aus und ist mit einem integrierten Speicher für 260l Trinkwarmwasser ausgestattet. Über den eingebauten Elektroheizstab kann eine thermische Desinfektion (Legionellenschaltung) durchgeführt werden. Diese Wärmepumpe wird über das Energiemanagement geregelt. Besteht ein Überschuss an Energie im Speicher und die Temperatur im Speicher ist nicht auf maximal Niveau, wird die Energie erstmal zum Aufheizen genutzt, bevor sie an die hiesigen Stadtwerke veräußert wird.

Für eine Entkalkung des Wassers sorgt eine Grünbeck SC18 samt Dosierautomat und AquaStop, welche ebenso in das SmartHome integriert sind. Hier werden wir über eine Benachrichtigung auf den Tablets im Haus über den Zustand des Wassers sowie des Füllstandes informiert. Bei Rohrbruch, welchen wir über die HmIP- SWD Wassermelder gemeldet bekommen, wird das Wasser direkt abgeschaltet.

Gerne werden wir in den nächsten Berichten über die einzelnen Komponenten mehr erzählen, was man mit Ihnen alles machen kann und wie man Einstellungen vornehmen kann.

Wir bedanken uns bei EQ-3, Herrn Michael Gerhardt sowie Herrn Fabian Richter der uns zum Abschluss des Projektes besucht und tolle Bilder zur Verfügung gestellt hat.

Gerne könnt ihr uns auf unseren Social Media Seiten etwas umschauen oder rufen sie uns an: Kontakt

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#wenndasHausweißwasFrauwill

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